Die Leitthemen: Nanomaterialien

Die Nanotechnologie ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhundert mit gewaltigen Innovationspotenzialen.

Sie eröffnet unzählige Möglichkeiten zur Entwicklung neuartiger Materialien, die exakt auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten sind. Nanomaterialen unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen Materialien bezüglich der optischen, elektrischen und magnetischen Eigenschaften, aber auch mit Blick auf Härte, Zähigkeit oder Schmelz- verhalten. Diese Eigenschaften sind direkt verknüpft mit dem Vorstoß in Strukturen und Materialdimensionen im Nanometerbereich. Damit ergänzen Nanomaterialien die makro- und mikroskopische Materialwelt und eröffnen vielfältige neue Anwendungsoptionen und Marktchancen.


Prof. Dr. Günter Bräuer
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik (IST), Braunschweig
Vertreter Wissenschaft
 
Florian Haacke
GXC Coatings GmbH, Goslar
Vertreter Wirtschaft
 

 

Neue magnetische Materialien für eine effizientere Kühlung

12.10.2011: Die niederländische Stiftung für Materialgrundlagenforschung (FOM) und BASF starten ein weiteres gemeinsames Forschungsprogramm für so genannte »magnetokalorische Materialien«. Diese neue Materialklasse soll Kühlsysteme energieeffizienter und leiser machen.

Materialforscher der Saar-Universität erhalten Auszeichnung für bestes Bild zum Thema Nanotechnologie

12.10.2011: Carbon-Nanoröhren sind Hoffnungsträger der Materialforscher. Saarbrücker Experten wollen mit ihrer Hilfe verschleißfreie elektrische Schalter herstellen. Für ein Bild einer solchen Nanostruktur erhielten sie jetzt einen Fotopreis.

Herstellung von Nanopartikeln und -materialien durch Laserablation in Flüssigkeiten

29.03.2011: Das Potenzial funktionaler Nanopartikel und ihrer herausragenden Eigenschaften ist bis heute nicht voll ausgeschöpft, da es an Methoden zur Integration dieser Funktionen in Materialien und Produkte fehlt. Durch gepulsten Laserabtrag in Flüssigkeiten können Nanopartikel hochrein produziert und mit Biomolekülen oder Polymeren funktionalisiert werden. Mit der richtigen Prozesstechnik lassen sich so vielfältige Nanomaterialien herstellen, die ein breites Anwendungsspektrum in Medizin und Technik bieten.

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Geschäftsstelle, Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e.V.

Audi entwickelt neue Leichtbau-Werkstoffe

25.02.2011: Audi sucht neue Materialien, aus denen man Autos bauen kann. Leicht, robust, umweltverträglich, flexibel und preiswert – das wäre der ideale Stoff, aus dem die Autos der Zukunft bestehen sollen. Denn vorhandene Rohstoffe werden knapper und teurer. Um neue Materialien zu finden, geht Audi jetzt eine Entwicklungspartnerschaft mit den Voithwerken ein.

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Revolutionäre Nanoblätter ebnen Weg zu völlig neuen Technologien

25.02.2011: EU-finanzierte Wissenschaftler gehen einen neu erfundenen Weg zur Erzeugung atomdünner Nanoblätter, die das Potenzial haben, eine nächste Generation elektronischer und zur Energiespeicherung erforderlicher Technologien Realität werden zu lassen, ohne die zum Beispiel die großflächige Betreibung von Elektroautos kaum realistisch erscheint. Die Forschung wurde teilweise innerhalb des PEPINEN-Projekts ("Processing and electron probing inorganic nanostructures for emerging nanotechnologies") finanziert, das im Rahmen des Siebten EU-Rahmenprogramms (RP7) ein Marie-Curie-Stipendium in Höhe von 168.256 EUR erhielt. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal Science veröffentlicht.

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Geballte Materialforschung am KIT

21.02.2011: Dass ein Spiegelei nicht mehr an der Pfanne klebt, Computer immer schneller rechnen und Bohrer Tunnel durch massives Gestein graben können, verdanken wir unter anderem der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.

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Forschung: Sicherer Umgang mit Nanomaterialien

20.01.2011: Mehr als 200 Interessierte aus Betrieben und Behörden nahmen am Dialog-Forum „Nanomaterialien am Arbeitsplatz“ teil, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) heute in Dortmund veranstaltete. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Forschungsergebnisse und praktische Hilfestellungen der BAuA, die zum verantwortungsvollen Umgang mit Nanomaterialien am Arbeitsplatz beitragen. Dabei machte das Forum deutlich, dass die langjährigen Erfahrungen zum Schutz vor Fein- und Ultrafeinstäuben am Arbeitsplatz auch eine gute Basis für den sicheren Umgang mit Nanomaterialien bilden.

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Kleinste Teile - große Wirkung

04.01.2011: Fünf Jahre Erfolgsgeschichte: Nanotechnologie-Centrum feiert Jubiläum

Zukunftstechnologie bietet neue Perspektiven für Kunststoffe und Medizin, aber auch für regenerative Energien

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Schweiz stellt Leitfaden zu synthetischen Nanomaterialien vor

03.01.2011: Synthetische Nanomaterialien haben zunehmend Bedeutung in unserem Alltag. Die Informationen über deren Eigenschaften innerhalb der Produktions- und Weiterverarbeitungsketten sind für die Festlegung der jeweils notwendigen Schutzmassnahmen von grosser Wichtigkeit. Deshalb hat das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO einen Leitfaden erarbeitet für das Erstellen von Sicherheitsdatenblättern für Chemikalien, welche aus Nanomaterialien bestehen oder solche enthalten. Es handelt sich dabei um den ersten Leitfaden dieser Art.

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Neue Materialien faszinierten Schüler, Studierende und Experten

15.12.2010: 7. Materials Day der VDI-Arbeitskreise "Werkstoff- und Kunststofftechnik"

Ob Luft- und Raumfahrt, Dentaltechnik, Kunststofftechnik oder Automobilbau - kaum eine Branche kann heute bei neuen Entwicklungen auf moderne Werkstoffe verzichten. Davon überzeugten sich nun die Besucher des Materials Day, den die VDI-Arbeitskreise "Werkstoff- und Kunststofftechnik" mittlerweile zum siebten Mal veranstalteten. In diesem Jahr waren erstmalig die Berufsbildenden Schulen Osnabrück/Brinkstraße als Kooperationspartner und Gastgeber mit von der Partie. Unter dem Motto "Faszination Werkstoffe" nutzten über 150 Teilnehmer - darunter Ingenieurinnen und Ingenieure, Studierende und technikbegeisterte Schülerinnen und Schüler - die Gelegenheit, um sich über aktuelle Fortschritte zu informieren.

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