Förderungen / Wettbewerbe / Bekanntmachungen

Die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen berät Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Auswahl geeigneter Förderprogramme. Darüber hinaus unterstützt sie bei der Akquisition von Fördermitteln des Landes, Bundes und der EU u. a. durch die Beratung in Entwicklungsprozessen, die Abstimmung mit dem Projektträger und die Unterstützung bei der Antragstellung.

Bei Fragen im Bereich des Fördermittelmanagements freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.


Programm "ERA Fellowship": Im Rahmen der nationalen EFR-Strategie baut Deutschland die Zusammenarbeit mit den EU13-Ländern aus.

Die Maßnahme „ERA Fellowships“ unterstützt den Auf- und Ausbau nachhaltiger Netzwerke mit Partnern in den EU 13 Staaten. Sie fördert den Kompetenzaufbau des administrativen Personals aus Forschungseinrichtungen und Hochschulen der EU 13 (Wissenschaftsmanagerinnen und -manager), die im Rahmen eines Gastaufenthalts in einer deutschen Einrichtung theoretisches Wissen vertiefen und praktische Erfahrung sammeln. Zudem sollen deutsche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Forschungsmittlerorganisationen und Hochschulen von einer stärkeren Vernetzung mit Partnereinrichtungen in den EU 13 Staaten profitieren.

Die Zuwendungen können im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Die Maßnahme läuft vom 1. September 2016, mindestens bis zum 16. Oktober 2016 (sechs Wochen), maximal jedoch bis zum 30. November 2016 (drei Monate).

Weiterführende Informationen erhalten sie hier: http://www.era-fellowships.de/


Bewerbungsstart für den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft

Bis zum 30. November 2015 können sich Clusterakteure für den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft bewerben. Der Preis zeichnet die bedeutendsten wissenschaftlichen, technischen, unternehmerischen und geistigen Innovationen der deutschen Wirtschaft aus und wird am 16. April 2016 in Darmstadt vergeben.

Der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft wird bereits zum 35. Mal ausgeschrieben und wird in den folgenden Kategorien verliehen:

  • Großunternehmen
  • Industrie 4.0
  • Mittelständische Unternehmen
  • Start-up-Unternehmen

Die Preisverleihung findet am 16. April 2016 im Rahmen einer festlichen Gala im Kongresszentrum darmstadtium in Darmstadt statt, bei der die Preisträger ausgezeichnet werden. Jedem Sieger wird zusätzlich eine Innovationspreisskulptur überreicht.

Bewerbungen können ausschließlich online bis zum 30. November 2015 unter www.innovationspreis.com eingereicht werden.

Quelle: www.clusterplattform.de


Preis des Innovationsnetzwerks Niedersachsen 2016

Das Innovationsnetzwerk Niedersachsen schreibt erstmals einen Preis für erfolgreiche Kooperationsprojekte aus. Damit sollen Erfolgsgeschichten aus dem Innovationstransfer mit Projektpartnern unter 50 Mitarbeitern prämiert werden. Bis zum 15.12.2015 können sich Mitglieder des Innovationsnetzwerks gemeinsam mit ihren niedersächsischen Projektpartnern bewerben!

Die drei besten Projekte werden am 25.4.2016 im Rahmen des Innovationstages auf der Hannover Messe ausgezeichnet. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies und der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić.

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier: www.innovationsnetzwerk-niedersachsen.de


Änderung der Bekanntmachung KMU-innovativ: Nanotechnologie

Die Richtlinie KMU-innovativ: Nanotechnologie wurde zum 16.10.15 außer Kraft gesetzt.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial von KMU im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Fachprogramms "Nanotechnologie" insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten.

www.bmbf.de


KMU-innovativ Materialforschung (ProMat_KMU)

Über KMU-innovativ Materialforschung (ProMat_KMU) wird Forschung und Entwicklung zu folgenden Themen gefördert:

  • Materialien für Gesundheit und Lebensqualität
  • Materialien für ein zukunftsfähiges Bauwesen und Infrastruktur 
  • Materialien für Information und Kommunikation
  • Materialien für die Energietechnik
  • Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen und Materialien
  • Materialien für Mobilität und Transport

Der Schwerpunkt der FuE-Projekte muss auf der Materialentwicklung liegen. Projekte in den Bereichen Nahrungsmittel, Futtermittel, Genussmittel und Kosmetika werden nicht gefördert.

Antragsberechtigt sind KMU sowie mittelständische Unternehmen mit max. 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 100 Mio. EUR.

Deadline: 15. Oktober 2015 / 15. April 2016 (Bewertungsstichtage sind alle sechs Monate)

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen der Förderung, der Art und Höhe der Förderung sowie dem Antragsverfahren finden Sie hier.


Materialien für eine nachhaltige Wasserwirtschaft - MachWas

Wasser ist die wichtigste Ressource für Mensch, Natur und Wirtschaft. Sie erneuert sich zwar ständig, ist aber auch begrenzt und kann weder mithilfe anderer Ressourcen hergestellt noch durch andere Ressourcen ersetzt werden. Bedingt durch Klimawandel und Bevölkerungswachstum sowie Wirtschaftstätigkeiten wie Energieerzeugung, Industrie und Landwirtschaft wird es zukünftig zu einer weiteren Beanspruchung der Vorkommen kommen. Es ist von einer zunehmenden Gewässerbelastung durch Schadstoffemissionen, übermäßige Wassernutzung und Klimaextreme wie Hochwasser und Dürre auszugehen. Im Ergebnis ist das ökologische und chemische Gleichgewicht der Gewässer gefährdet. Diese Probleme müssen gelöst werden, um die lebenswichtige Ressource Wasser für Mensch, Natur und Wirtschaft zu erhalten und auch die menschliche Gesundheit zu schützen. Nur durch die Entwicklung innovativer Technologien und Materialien wird es möglich sein, die vorhandenen Wasserressourcen ökologisch und ökonomisch sinnvoll zu nutzen. Technologische Lösungen mit materialspezifischen Ansätzen spielen hierbei eine zentrale Rolle, zum Beispiel in der Wasseraufbereitung, der Abwasserbehandlung oder der Grundwassersanierung.

Ziel der BMBF-Fördermaßnahme „MachWas" ist es daher, mit Materialinnovationen weitere Fortschritte in der Entwicklung einer modernen und nachhaltigen Wassertechnologie zu erzielen. Dies kann zum Beispiel über neue Materialkonzepte zur Minimierung des Wasserverbrauchs, zur Maximierung der Wasserverfügbarkeit sowie zur wirkungsvolleren und effizienteren Wasseraufbereitung erreicht werden.

Im Fokus der Fördermaßnahme stehen die folgenden Themen:

  • Materialien für Membranverfahren
  • Adsorptionsmaterialien
  • Materialien für oxidative und reduktive Verfahren

Deadline: 31.10.2015

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen der Förderung, der Art und Höhe der Förderung sowie dem Antragsverfahren finden Sie hier.


Mittelstand 4.0: Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat den Startschuss für die neue Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" gegeben. Ziel ist es, im gesamten Bundesgebiet bis zu fünf Kompetenzzentren einzurichten und mit insgesamt bis zu 28 Mio. Euro in den kommenden drei Jahren zu fördern, die Mittelstand und Handwerk bei der Digitalisierung und der Anwendung von Industrie 4.0 unterstützen. Ihre Aufgabe besteht darin, kleine und mittlere Unternehmen zu informieren und beraten, für Digitalisierung zu sensibilisieren und sie bei Fragen der Qualifikation sowie durch konkrete Anschauungs- und Erprobungsmöglichkeiten zu unterstützen.

Das Projekt ergänzt den Förderschwerpunkt "Mittelstand-Digital - IKT-Anwendungen für die Wirtschaft", mit dem das BMWi Unternehmen beim effizienten Einsatz von moderner IKT unterstützt. Neben den neuen Kompetenzzentren umfasst der Förderschwerpunkt "Mittelstand-Digital" die Förderinitiativen "eKompetenz-Netzwerk für Unternehmen" mit 38 eBusiness-Lotsen, "eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern" mit derzeit 17 Förderprojekten und "Einfach intuitiv - Usability für den Mittelstand" mit zurzeit 14 Förderprojekten.

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen der Förderung, der Art und Höhe der Förderung sowie dem Antragsverfahren finden Sie hier.


KMU-innovativ: Produktionsforschung

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungs­förderung im Rahmen des Programms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ ­insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad und die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.

Mit "KMU-innovativ: Produktionsforschung" wird für das verarbeitende Gewerbe ein Instrument zur Innovationsförderung für eine wettbewerbsfähige Produktion bereitgestellt. Dieses Programm ist Teil der neuen Hightech-Strategie Innovationen für Deutschland der Bundesregierung. Ziel ist es, einen Beitrag für Innovation und Wachstum in Deutschland zu leisten.

Deadline: 15.10.2015

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen der Förderung, der Art und Höhe der Förderung sowie dem Antragsverfahren finden Sie hier.


Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien – Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen
– Automatisiertes Fahren und
– Innovative Fahrzeuge
Unterstützt werden sowohl technologische Lösungsansätze für das Fahrzeug selbst, als auch solche für das Fahrzeug als Bestandteil vernetzter Systeme.
Dieses Programm ist ein sogenanntes Fachprogramm. Diese Programme haben zum Ziel, in ausgewählten Bereichen einen im internationalen Maßstab hohen Leistungsstand von Forschung und Entwicklung zu gewährleisten.
Ziel ist es, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie unter besonderer Berücksichtigung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) zu stärken und neue Technologien bis hin zum Nachweis der Einsatzfähigkeit (prototypische Erprobung) zu entwickeln.

Deadline: 30.09.2016

Weiterführende Informationen zu den Voraussetzungen der Förderung, der Art und Höhe der Förderung sowie dem Antragsverfahren finden Sie hier.


Neue Richtlinie: Innovationsförderung für KMU und Handwerk 

Mit der „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für niedrigschwellige Innovationen in kleinen und mittleren Unternehmen und Handwerksunternehmen“ unterstützt das Land Niedersachsen KMU der gewerblichen Wirtschaft bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen. Gefördert wird die Entwicklung von vermarktbaren Produkten, Verfahren und Dienstleistungen, die den unternehmensbezogenen Stand der Technik übersteigen.

Die neue vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.

Für weiterführende Informationen zur Förderung, lesen Sie die ausführliche Produktinformation der NBank.


JOBSTARTER plus: Bundesförderung für Ausbildung in Clustern

Kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) in Wirtschafts- oder Forschungsclustern sowie Branchennetzwerken werden durch Projekte mit einer dreijährigen Laufzeit und einem Fördervolumen von bis zu 500.000,- € bei der Gewinnung und Ausbildung ihres Fachkräftenachwuchses unterstützt.

Dies ist das Ziel der gerade veröffentlichten Förderrichtlinie des Programms JOBSTARTER plus, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) gefördert wird.
 
Der technische und wirtschaftliche Wandel beschleunigt sich durch die fortschreitende Digitalisierung. Weil die Arbeitsplätze dadurch immer komplexer und anspruchsvoller werden, finden insbesondere kleinere Unternehmen immer schwerer geeignete Auszubildende.
 
JOBSTARTER fördert Projekte, die in dreijähriger Laufzeit Strukturen für Information und Beratung zum Thema Ausbildung verbessern und Unterstützungsangebote für die KMU nachhaltig in den Clustern etablieren. Stichworte hierzu sind: Vernetzung der Ausbildungsaktivitäten, Berufemarketing, Ansprachestrategien für künftige Auszubildende, Organisation der Ausbildung, Verbundausbildung.
 
Wirtschafts- und Forschungscluster sowie Branchennetzwerke sind explizit aufgefordert, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.
 
Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Ausschreibung auf www.jobstarter.de.

Deadline: 01.10.2015

Die neue vollständige Richtlinie sowie die Antragsformulare finden Sie hier.

Quelle: www.jobstarter.de 


Neue Richtlinie: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM

ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen.

Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe, nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.

Bis zum Jahresende 2014 wurden für rund 28.000 Vorhaben Fördermittel in Höhe von 3,8 Mrd. Euro bewilligt.

Mit der zum 15. April 2015 in Kraft getretenen neuen ZIM-Richtlinie bleiben die grundsätzliche Ausrichtung und die strukturellen Stärken des Programms erhalten. Gleichzeitig optimiert sie das ZIM mit zielgerichteten Neuerungen, etwa der Öffnung des Programms für Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten, der Erhöhung der förderfähigen Kosten und der Verdopplung des Zuschlags für Auslandskooperationen.

Die neue Richtlinie sowie die Antragsformulare finden Sie hier.

Quelle: www.zim-bmwi.de


Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Materialforschung: "BMBF-Nachwuchswettbewerb NanoMatFutur".

Deutschlands Rohstoff für Innovationen ist das Know-how zur Umsetzung von Ideen und Forschungsergebnissen in die wirtschaftliche Nutzung. Bildung und Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses sind dabei die Bausteine für unsere Zukunft. Die Kreativität und der Ideenreichtum qualifizierter Mitarbeiter sind auch für die Industrie wichtige Erfolgsfaktoren. Insbesondere in den Hochtechnologiebranchen im MINT-Bereich werden damit Inventionen und Innovationen auf den Weg gebracht. Dies gilt besonders für die Materialforschung, die als Querschnittstechnologie für viele deutsche Schlüsselbranchen, wie z. B. die Chemiebranche, die Automobilindustrie oder die Medizintechnik, eine große Bedeutung hat. Junge Akademiker geben der Industrie mit neuen Denkansätzen wichtige Impulse für die Entwicklung und Umsetzung von Innovationen in Form neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Damit sorgen sie für eine stetige Weiterentwicklung des Technologiestandortes Deutschland.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, auf der Grundlage des Rahmenprogramms "Vom Material zur Innovation" Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema "Materialwissenschaft und Werkstofftechnik" zu fördern. Diese Fördermaßnahme ist Bestandteil der neuen High-Tech-Strategie der Bundesregierung. Damit werden die Ziele zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere für den Bereich der qualifizierten Fachkräfte, konkret umgesetzt.

Deadline: 30.09.2015 und 30.09.2016

Die vollständige Förderbekanntmachung finden Sie unter folgendem Link:


Startschuss für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2015

Ab sofort können sich Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie wissenschaftliche Forschungsinstitute für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2015 bewerben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zeichnet mit diesem Preis in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie anwendungsorientierte Forschungsergebnisse aus. Teilnahmeschluss ist der 22. September 2015. Eine fachkundige Jury wählt fünf Preisträger aus, denen im Rahmen der Fachkonferenz „Rohstoffe effizient nutzen – erfolgreich am Markt“ im Herbst 2015 im BMWi in Berlin der Deutsche Rohstoffeffizienz-Preis verliehen wird.

Deadline: 22.09.2015

http://www.deutsche-rohstoffagentur.de


Forschungsförderung im 6. Energieforschungsprogramm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“

Im Rahmen einer Weiterentwicklung des 6. Energieforschungsprogramms wird  bei den jetzt beabsichtigten Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen die zu erwartende hohe Komplexität des künftigen Energiesystems noch stärker als bisher berücksichtigt. Gefördert werden vorwiegend Vorhaben der anwendungsorientierten industriellen Forschung und der vorwettbewerblichen Entwicklung sowie Vorhaben mit einem interdisziplinären bzw. systemorientierten Ansatz. Hierbei soll die technologieübergreifende Kopplung von weitestgehend entwickelten Einzelkomponenten zu einem Gesamtsystem im Vordergrund stehen. Die Weiterentwicklung und Integration von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, Fragen der Systemsicherheit und Systemzuverlässigkeit sowie der Akzeptanz sind hierbei von zentraler Bedeutung.

www.bundesanzeiger.de


Horizont 2020: Fast Track to Innovation (FTI)

"Fast Track to Innovation" ist eine themenoffene Fördermöglichkeit, um Ideen besonders schnell auf den Markt zu verhelfen. Gefördert wird die abschließende Entwicklung in Projekten mit 3-5 Partnern. Eine hohe Industriebeteiligung ist erwünscht. Anträge können seit dem 06.01.2015 (Pilotmaßnahme) jederzeit eingereicht werden. Die Nationale Kontaktstelle für kleine und mittlere Unternehmen (NKS KMU) berät kostenfrei.

Stichtage: 01.09.2015, 01.12.2015.

www.nks-kmu.de


6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung - Energieeffizienz in der Industrie, im Gewerbe, im Handel und bei Dienstleistungen

Förderschwerpunkte sind u. a. die Entwicklung neuer Technologien zur rationellen Stromnutzung (vor allem hocheffiziente Elektromotoren, Optimierung der Wäreme/Kalteerzeugung mit Strom, effiziente elektrische Haushaltsgeräte, Energie- und Demand-Side-Management)

Zielgruppen sind Industrieunternehmen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, sowie wissenschaftliche Institute. Darunter sind die mittelständischen Unternehmen hervorzuheben, die mit aussichtsreichen Hightech-Entwicklungen zur Modernisierung der Energietechnik im produzierenden Gewerbe beitragen können.

Einreichungsfrist: unbefristet

www.ptj.de



Eurostars - Das Förderprogramm für forschungstreibende KMU

Eurostars ist ein gemeinsames Förderprogramm von EUREKA und der Europäischen Kommission, das auch unter Horizont 2020 unter dem Namen Eurostars 2 fortgeführt wird. Ziel von Eurostars ist es, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verstärkt für eine europäische Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu motivieren. Dabei funktioniert Eurostars nach dem gleichen Prinzip wie die übergeordnete Initiative EUREKA: Eurostars-Projekte sind technologieoffen und dienen zivilen Zwecken. Sie zielen auf die Entwicklung eines innovativen Produktes, Verfahrens oder einer Dienstleistung. Nach dem sogenannten „Bottom-up-Prinzip“ können die Projektinhalte von den teilnehmenden Partnern frei bestimmt werden.

Bekanntmachung von Richtlinien zum Förderprogramm Eurostars

Eurostars bietet Ihnen:

  • Einfaches Antragsverfahren
  • Zügige internationale Begutachtung
  • Unterstützung durch Ihr nationales EUREKA-Büro
  • Einbettung in ein etabliertes zwischenstaatliches Netzwerk


Nächster Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen:

  • 17. September 2015, 20:00 MESZ (Cut-off 4)

www.eurostars.dlr.de


Horizon 2020 - Arbeitsprogramme 2014-2015: Überarbeitete Versionen im Participant Portal veröffentlicht – Aufrufe zu „Fast Track to Innovation“ und „Preisgeldern“

Der Wettbewerb um „Anreiz-Preisgelder“ („inducement prizes“) wurde als neues Instrument in Horizon 2020 eingeführt. Preisgelder sollen vergeben werden für innovative und bisher nicht erreichte Lösungen für jeweils vorgegebene Probleme. Die Person, Einrichtung oder das Unternehmen oder Team mit den besten Lösungsvorschlägen zur Bewältigung einer technologischen Herausforderung kann das jeweilige Preisgeld erhalten. 

Der offene Aufruf zu FTI wird am 6. Januar 2015 geöffnet, Vorschläge können eingereicht werden zum 29. April 2015, 1. September 2015 und 1. Dezember 2015. Das Verfahren ist einstufig, es stehen für 2015 100 Mio. EUR zur Verfügung.

www.kowi.de


Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Richtlinien zur Förderung von "Materialien für eine nachhaltige Wasserwirtschaft - MachWas"

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die Materialentwicklungen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft adressieren. Die angestrebten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen wirkungsvolle Impulse zu einer nachhaltigen Wasserwirtschaft geben. Die zu untersuchenden Fragestellungen sollen so weitreichend und bedeutend sein, dass eine starke Hebelwirkung erzielt wird.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (mit Niederlassung in Deutschland), Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Die Beteiligung KMUs ist ausdrücklich erwünscht. Es kommt die KMU-Definition gemäß Empfehlung der EU-Kommission vom 6. Mai 2003 zur Anwendun.

 

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen bis zu folgenden Stichtagen vorzulegen:

31. Oktober 2015.

 

www.bmbf.de


Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA)

Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (MSCA) wurden von der Europäischen Kommission eingerichtet, um die länder- und sektorübergreifende Mobilität und die Karriereentwicklung von Forschenden sowie F&I-Personal aus Technik und Management zu fördern und die Attraktivität von wissenschaftlichen Laufbahnen zu steigern. Ab 2014 werden die MSCA-Maßnahmen über das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" finanziert.

www.horizont2020.de


Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von Richtlinien zur Förderung von internationalen Verbundvorhaben im Bereich der angewandten industrieorientierten Forschung zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und assoziierten Ländern des 7. Forschungsrahmenprogramms und Russland im Rahmen der europäisch-russischen Initiative (ERA-NET) ERA.Net RUS Plus.

Gefördert werden multilaterale, auf innovative Produkte, Dienstleistungen oder Prozesse ausgerichtete vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Ziel der Etablierung einer langfristigen Zusammenarbeit der jeweiligen Projektpartner.

Diese Vorhaben werden von kleinen innovativen Unternehmen in Russland in Zusammenarbeit mit Universitäten oder außeruniversitären öffentlichen oder privaten Forschungsinstitutionen und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bevorzugt aus den oben genannten, an der Initiative teilnehmenden EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern des 7. Forschungsrahmenprogramms durchgeführt.

www.bmbf.de


Arbeitsprogramm 2014-2015 zum Rahmenprogramm für Forschung und Innovation - Horizont 2020

Nach intensiven Beratungen zu Inhalten und Modalitäten der zukünftigen Ausschreibungen hat die EU-Kommission  das Arbeitsprogramm 2014-2015 zum Rahmenprogramm für Forschung und Innovation - Horizont 2020 veröffentlicht.

Unter dem folgenden Link finden Sie die Werkstoffthemen: www.ec.europa.eu


Förderung Querschnittstechnologien

Richtlinienänderungen 2014

Ab Januar 2014 tritt eine neu gefasste Förderrichtlinie für hocheffiziente Querschnittstechnologien in Kraft. Neben kleineren redaktionellen Anpassungen wurden insbesondere folgende wichtige Änderungen aufgenommen:

Änderungen bei den Einzelmaßnahmen:

  • ​Aufnahme der Förderung von Beleuchtungsanlagen basierend auf LED-Technik sowie Förderung der tageslichtabhängigen Steuerung und Regelung (begrenzt auf das Jahr 2014)

  • ​Absenkung des Mindestinvestitionsvolumens auf 2.000 Euro

Änderungen bei der systemischen Optimierung:

  • ​Aufnahme der Förderung jeglicher Arten von Wärmerückgewinnungsanlagen

  • ​Klarstellung, dass im Rahmen der systemischen Optimierung jegliche Typen von Kompressoren gefördert werden können

  • ​Anlagen zur Kälteerzeugung, Komponenten und Systeme des Kältemittelkreislaufs sowie Kühlmittelleitungen für Wasser und Sole werden nicht länger gefördert

  • ​Klarstellung, dass komplette Produktionsanlagen, Maschinen oder Maschinensysteme bei denen einzelne förderfähige Querschnittstechnologien und deren Energieeffizienz nicht gesondert ausgewiesen werden können, nicht zuwendungsfähig sind

Weitere, allgemein gültige Änderungen:

  • ​die Inanspruchnahme von zinsvergünstigten Darlehen (KfW oder Landesbanken) ist ab Januar 2014 erlaubt, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen oder Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Zudem werden im Rahmen der Richtlinienänderung auch die Merkblätter überarbeitet. Insbesondere werden hierbei die Energieeffizienzwerte für Drucklufterzeuger angepasst und um eine Leistungskomponente erweitert. Zukünftig sind somit die Effizienzwerte in Form der spezifischen Leistungsaufnahme für kleinere Kompressoren weniger anspruchsvoll als für größere Kompressoren.

Ab 01. Januar 2014 finden Sie hier die überarbeiteten Antragsformulare und Merkblätter sowie weiterführende Informationen.

www.bafa.de


Wege in die Forschung II - Projektförderung für junge Wissenschaftler/innen

Die Leibniz Universität Hannover fördert kleinere Forschungsvorhaben von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bis zwei Jahre nach der Promotion. Die Ausschreibung ist themenoffen und richtet sich an Angehörige aller Fakultäten der Leibniz Universität Hannover.

Umfang und Dauer der Förderung

  • Max. 50.000 Euro
  • Max. 2 Jahre

Förderfähige Kosten

  • Publikationskosten, Verbrauchsmaterialien etc.
  • Personalkosten von studentischen Hilfskräften und wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen

In der Regel sollte die "eigene" Stelle während der Projektlaufzeit zu mindestens 50 % durch das Institut bzw. die Fakultät finanziert werden.

Nicht gefördert wird wissenschaftliche Infrastruktur oder die Vergabe von Aufträgen an Dritte.

Antragsberechtigung

Promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover bis 2 Jahre nach der Promotion (zzgl. Kinderbetreuungs- und Referendarszeiten)

 

Antragsfrist

jährlich zum 01. Mai und 01. November


Sofortige Verfahrensänderungen in ESF- und EFRE-Projekten in beiden Zielgebieten

Zum Ende der Förderperiode 2007-2013 treten folgende Verfahrensänderungen für ESF- und EFRE - Projekte im RWB - und Konvergenzgebiet mit sofortiger Wirkung in Kraft:

  • Auf den bisher bis zum Abschluss der Verwendungsnachweisprüfung einbehaltenen Anteil in Höhe von 10 Prozent der bewilligten EU-Mittel wird zukünftig verzichtet. Das bedeutet, dass Sie bereits im Rahmen der Mittelabrufe die Ihnen bewilligte Zuwendungssumme bei von Ihnen nachzuweisenden Ausgaben in voller Höhe abrufen und wir Ihnen diese nach erfolgter Prüfung auszahlen können.  
  • Wenn im Rahmen des Verwendungsnachweises noch Auszahlungen erfolgen, zahlt Ihnen die NBank die noch zustehenden Fördermittel sofort nach erfolgter Prüfung aus. Hierdurch ist es möglich, dass Sie den entsprechenden Bescheid zum Verwendungsnachweis erst nach der Auszahlung erhalten.

Zudem weisen wir Sie auf folgende kurzfristige Sondersituation hin: Gemäß der Vorgaben in den einschlägigen EU-Verordnungen ruft das Land Niedersachsen in regelmäßigen Abständen die im Rahmen der ESF- und EFRE-Projekte verausgabten Mittel bei der Europäischen Kommission ab. Um sicherzustellen, dass die dem Land Niedersachsen insgesamt zur Verfügung stehenden Fördermittel vollständig eingesetzt werden können und keine Gelder verloren gehen, müssen in jedem Jahr tatsächliche Ausgaben in einer bestimmten Höhe gegenüber der Europäischen Kommission nachgewiesen werden. Dieses Ziel ist für das Konvergenzgebiet derzeit noch nicht erreicht. Daher ist in den nächsten Wochen eine Priorisierung der Mittelabrufe und Verwendungsnachweise für Projekte aus dem Konvergenzgebiet erforderlich. Diese wird Mitte der 45. Kalenderwoche abgeschlossen sein.

Durch die Priorisierung der Mittelabrufe und Verwendungsnachweise für Projekte aus dem Konvergenzgebiet, kann es bei denen aus dem RWB – Gebiet kurzfristig zu Verzögerungen kommen. Wir werden diese so schnell wie möglich bearbeiten. Wir bitten Sie um Verständnis. Sofern es zwingend erforderlich ist, Ihren Mittelabruf aus dem RWB – Gebiet vorzuziehen, kontaktieren Sie bitte die Leitungen des jeweiligen Teams in der NBank.

Für Ihre allgemeinen Rückfragen stehen Ihnen die für Ihr Projekt zuständigen Sachbearbeiter gerne zur Verfügung.

www.nbank.de


Investitionszuschuss Wagniskapital

Vor dem Hintergrund, jungen innovativen Unternehmen den Zugang zu Wagniskapital zu erleichtern, sollen private Investoren – insbesondere Business Angels – motiviert werden, häufiger in solche Unternehmen zu investieren.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Kapitalinvestitionen für junge innovative Unternehmen durch den Erwerb von Gesellschaftsanteilen. Die Investition muss mindestens 10.000 Euro pro Unternehmen betragen. Jeder Investor kann pro Jahr Zuschüsse für Anteilskäufe in Höhe von bis zu 250.000 Euro beantragen. Pro Unternehmen können Anteile im Wert von bis zu 1 Million Euro pro Kalenderjahr bezuschusst werden. Die Höhe des Zuschusses beträgt 20 % der Investitionssumme (inkl. Agio).

Wer wird gefördert?

Gefördert werden natürliche Personen (Privatinvestoren), die Anteile an jungen innovativen Unternehmen erwerben.

Voraussetzungen des Unternehmens

  • Es muss sich um ein kleines, innovatives und unabhängiges Unternehmen handeln (weniger als 50 Mitarbeiter)
  • Kapitalgesellschaft mit Hauptsitz in der EU, mit wenigstens einer Zweigniederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland
  • jünger als zehn Jahre

Voraussetzungen des Investors

  • Der Anteilserwerb darf erst nach Antragstellung durch den Investor erfolgen
  • Zwischen Investor und Unternehmen dürfen keine risikomindernden Vereinbarungen geschlossen werden
  • Mindesthaltedauer: Haltungsfrist der Anteile für mindestens drei Jahre
  • Erstmalige Beteiligung am Unternehmen (keine Aufstockung von Anteilen)

Antragsverfahren

  • online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Unternehmen und Investoren stellen jeweils eigene Online-Anträge

Einreichungsfrist: 31. Dezember 2016