Workshop "Leichtbaupotenzial durch innovative Umformverfahren“, 07. Dezember 2015, Hannover

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

Am 07.12.2015 veranstaltet die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen gemeinsam mit dem Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen (IFUM) und dem Institut für Integrierte Produktion Hannover gemeinnützige GmbH (IPH) einen Workshop, bei dem Leichtbaupotenziale durch innovative Umformverfahren diskutiert werden sollen.

Der Leichtbau ist ein Schlüsselfaktor zur Minimierung des Energieverbauchs von Fahrzeugen aller Art. Grundsätzlich ist der Leichtbau eine Konstruktionsphilosophie, mit der bei gleichbleibender oder verbesserter Funktionalität eines Produkts, Gewicht eingespart werden soll. Dieses Ziel wird u. a. durch die gezielte Verminderung des Werkstoffeinsatzes oder den Einsatz leichterer bzw. leistungsfähigerer Werkstoffe erreicht.

Im PKW entfällt der größte Anteil an der Gesamtmasse auf die Karosserie, weshalb der Karosserie-Leichtbau von besonderer Bedeutung ist. Dies gilt auch für Elektrofahrzeuge, da die relativ hohe Masse der Batterien durch geeignete Leichtbaumaßnahmen an anderer Stelle kompensiert werden soll.

Im Karosserieleichtbau werden verstärkt neue Werkstoffkonzepte und innovative Umformverfahren eingesetzt und so konventionelle Stahlgüten zunehmend durch hoch- und höchstfeste Stähle verdrängt. Bei Mittel- und Oberklassefahrzeugen spielen zudem Aluminium, in kleinerem Umfang auch Magnesium und Faserverbundwerkstoffe, eine immer größere Rolle.

Unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten wird jedoch weiterhin der stahlbasierte Leichtbau, insbesondere in der Großserie, die dominante Rolle spielen. Dort haben sich fertigungstechnische Leichtbaukonzepte wie beispielsweise Tailor-Welded und Tailor-Rolled Blanks, aber auch Tailored Tubes etabliert, bei denen bereits durch die spezifische Wahl von Blechdicke und Blechgüte des Stahlhalbzeugs eine belastungsgerechte Bauteilgestaltung erreicht werden kann.

Eine weitere Reduzierung der Karosseriemasse ist durch Warmumformverfahren wie dem Formhärten bzw. Presshärten möglich. Dieses Verfahren ermöglicht ultrahochfeste Bauteile, die insbesondere in der Fahrgastsicherheitszelle eingesetzt werden, um beim Crash ein Kollabieren der Karosserie zu verhindern.

Insgesamt eröffnen umformtechnische Verfahren, welche die Eigenschaften von Karosseriebauteilen sehr gezielt den späteren Belastungen anpassen, ein hohes Leichtbaupotenzial. Im Rahmen des Workshops soll dieses Leichtbaupotenzial im intensiven Dialog mit den Teilnehmern diskutiert werden.

Folgende Fachbeiträge bestimmen das Programm des Workshops:

  • Karosserieleichtbau durch innovative Prozesse in der Warmblechumformung
    Prof. Dr.-Ing. Bernd-Arno Behrens (Institut für Umformtechnik und Umformmaschinen)

  • Innovative (Umform-)Verfahren – notwendige Rahmenbedingungen!
    Dipl.-Ing. Michael Braun (Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH)

  • Das flexible Walzen – die umformtechnische Lösung für den gezielten Fahrzeugleichtbau
    Holger Voswinckel (Mubea Tailor Rolled Blanks GmbH)

  • Umformtechnische Betrachtung des Mangan-Bor-Stahls 22MnB5
    Hans-Elias Marusch, Co-Autoren: Dr. Christina Sunderkötter, Dr. Michael Alsmann (Volkswagen AG)

Die Teilnahme ist für Mitglieder des NMN e. V. und Mitglieder des IPH und IFUM kostenfrei. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 80,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung kann ab sofort formlos über den NMN e.V. (mail(at)nmn-ev.de) erfolgen.

Weiterführende Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Anmeldeschluss für den Workshop ist der 02.12.2015.

Workshop "Leichtbaupotenzial durch innovative Umformverfahren“
Montag, 07. Dezember 2015 (10:00 - 15:00 Uhr)

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Jan Gerrit Fölsing
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Bürgerstraße 44/42
37073 Göttingen

Tel   +49 (551) 49 607 0
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Workshop "Forschung meets KMU - Aluminiumoxide für Beschichtungen und Keramiken“, 02. Dezember 2015, Goslar

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

Am 02. Dezember 2015 lädt die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen (NMN) in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG sowie der Chemitas GmbH (ein Unternehmen der H.C. Starck-Gruppe) zum gemeinsamen Workshop ein.

Aluminiumoxide finden in der Industrie eine breite Anwendung. Dies u.a. in der Form der Mineralien Saphir, Rubin bzw. Korund (trigonal kristallisierendes α-Al2O3), welche als Schmuck, Schleifmittel oder als technische Keramik eingesetzt werden. Darüber hinaus wird Aluminiumoxid in Form sogenannter Tonerde (kubisch kristallisierendes γ-Al2O3) als Vorprodukt für die Keramikherstellung verwendet.

Beide Einsatzfelder und Modifikationen (α-Al2O3 bzw. γ-Al2O3) werden im Rahmen des Workshops adressiert. Basis hierfür ist ein pyrogen hergestelltes Aluminiumoxid, das am Standort der HC Stark GmbH in Goslar produziert werden soll. Das Material hat eine Reinheit von mehr als 99,8% und eignet sich u. a. für die Herstellung transparenter Keramiken.

Ziel des Workshops ist der Aufbau von Wertschöpfungsketten in Niedersachsen zur Stärkung des Wirtschaftsraumes Harz sowie zur Entwicklung innovativer Produkte und Anwendungen auf Aluminiumoxidbasis.

Hierfür werden in Impulsvorträgen die Anforderungen an Kratzschutzanwendungen auf transparenten Oberflächen sowie an porösen Filterkeramiken durch die Industrie aufgezeigt, während ausgewählte Forschungseinrichtungen den aktuel-len Stand der Forschung für diese Anwendungsfelder präsentieren.

Der Workshop richtet sich an Anwender aus der Lack-, Kunststoff- und Keramikindustrie, die ihre Produkte mit „Kratzfest-Eigenschaften“ ausrüsten wollen oder Interesse an einem neuen maßgeschneiderten Keramik-Vorprodukt haben.

Folgende Fachbeiträge bestimmen das Programm des Workshops:

  • Einsatzfelder und Verarbeitung von Aluminiumoxiden
    Dr. Carsten Schilde (TU Braunschweig, Institut für Partikeltechnik)

  • Sphärische Aluminiumoxide für Keramiken und Kunststoffe
    Wadim Koprow (SpecialOxide GmbH iG)

  • Kratzfestbeschichtung von transparenten Produkten
    Florian W. Haacke (GXC Coatings GmbH)

  • Herstellung von Aluminiumoxid-Keramiken durch Gelcasting
    Dr. rer. nat. Stephen Kroll (Universität Bremen, Advanced Ceramics)

  • Keramische Membranen in der Trinkwasseraufbereitung
    Christian Goebbert (Nanostone Water GmbH)

Die Teilnahme ist für Mitglieder des NMN e. V. und Mitarbeiter der der Wirtschaftsförderung Region Goslar GmbH & Co. KG sowie der H.C. Starck-Gruppe kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 80,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung kann ab sofort formlos über den NMN e.V. (mail(at)nmn-ev.de) erfolgen.

Weiterführende Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Anmeldeschluss für den Workshop ist der 30.11.2015.

Workshop "Forschung meets KMU - Aluminiumoide für Beschichtungen und Keramiken"
Mittwoch, 02. Dezember 2015 (10:00 - 15:00 Uhr)

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Technologietag "Laser-Plasma-Hybridtechnologie“, 09. September 2015, Göttingen

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

Am 09. September 2015 lädt die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen (NMN) in Kooperation mit der Fakultät Naturwissenschaften und Technik der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen und dem Göttinger Anwendungszentrum für Plasma und Photonik des Fraunhofer IST zum gemeinsamen Technologietag ein.

Ein besonderer Fokus des Anwendungszentrums liegt neben der Beschichtung und Behandlung temperaturempfindlicher  Oberflächen auf der neuartigen Laser-Plasma-Hybridtechnologie. Der Einsatz einer hybriden Technologie ermöglicht es, durch die plasmachemischen und plasmaphysikalischen Wechselwirkungen Materialien oder Substraten in ihren Oberflächen- und Volumeneigenschaften so zu modifizieren, dass diese wirtschaftlicher und hochwertiger bearbeitbar werden. Anwendungsgebiete finden sich im Low-Energy Annealing, in der hocheffizienten Materialbearbeitung (Erhöhung der Ablationsrate, Verbesserung der Oberflächenrauheit, Reduzierung von Debris) sowie der Strukturierung optisch transparenter Materialien.

Dabei hat die neue Technologie zahlreiche Vorteile: Eine gesteigerte Kosten- und Energieeffizienz, eine Reduzierung von Takt- und Prozesszeiten sowie eine deutliche Qualitätssteigerung gegenüber bisherigen Verfahren. Zudem ist die Laser-Plasma-Hybridtechnologie leicht in bestehende Prozesse und Verfahren integrierbar. Ziel der Göttinger Gastgeber ist es, Innovationen der Plasmatechnologie für Industrie, kleine und mittelständische Unternehmen, Wissenschaft und Alltag nutzbar zu machen und maßgeschneiderte Konzepte zu entwickeln.

Mit diesem Fokus findet der Technologietag „Laser-Plasma-Hybridtechnologie“ am 09. September 2015 im Fraunhofer Anwendungszentrum in Göttingen statt und wird von den Experten des Fraunhofer Anwendungszentrums sowie von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft begleitet. Ergänzend und abschließend sind die Teilnehmer des Workshops herzlich zu einer Führung durch das Anwendungszentrum für Plasma und Photonik eingeladen.

Fachbeiträge folgender Referenten (Auszug) bestimmen das Programm des Technologietages:

  • Anwendungen der Laser-Plasma-Hybridtechnologie
    Prof. Dr. Stephan Wieneke (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK)

  • UV-Laser und Strahlsysteme zur Oberflächenbearbeitung
    Dr. Oliver Haupt (Coherent LaserSystems GmbH & Co. KG.)

  • Laser-Plasma-Hybridverfahren für die Optiktechnologie
    Dr. Christoph Gerhard (Anwendungszentrum für Plasma und Photonik des Fraunhofer IST)

  • Oberflächenmodifikationen mit Licht, Elektronen und Plasmen: Technologien und Applikationen
    Prof. Dr. Bernd Abel (Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung)

  • Laser-Plasma-Hybridtechnologie im Bereich der Schweißtechnik
    Dr.-Ing. Jörg Hermsdorf (Laser Zentrum Hannover e.V.)

Die Teilnahme ist für Mitglieder des NMN e. V. und Mitarbeiter der Kooperations-partner der Veranstaltung kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 80,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung kann ab sofort formlos über den NMN e.V. (mail(at)nmn-ev.de) erfolgen.

Weiterführende Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Anmeldeschluss für den Technologietag ist der 07.09.2015.

Technologietag "Laser-Plasma-Hybridtechnologie"
Mittwoch, 09. September 2015 (10:00 - 15:00 Uhr)

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Workshop "Grenzflächen im hybridnen Leichtbau“, 16. Juli 2015, Braunschweig

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

Am 16. Juli 2015 lädt die Landesinitiative Nano- und Materialinno-vationen Niedersachsen (NMN) in Kooperation mit dem Nieder-sächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (ein Zentrum der TU Braunschweig) und der Open Hybrid LabFactory (OHLF) zum Workshop ein.

Hybride Bauteile haben ihren Einzug in zahlreiche industrielle Anwendungen gehalten. Beim Thema hybrider Leichtbau wird eine Reduktion der Masse von Bauteilen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Bauteilleistungsfähigkeit angestrebt. Die erhöhte Leistungsfähigkeit eines Bauteils kann sich beispielsweise in einem verbesserten Verhältnis von Dichte und Steifigkeit äußern.

Zur Umsetzung dieses Ziels findet eine Kombination von verschiedenen Werk-stoffen statt. Während Stahl beispielsweise durch seine hohe Festigkeit, Dichte und Schwingfestigkeit die Bauteilleistungsfähigkeit erhöht, besitzen Werkstoffe wie Aluminium, Magnesium und Polymere lediglich eine geringe Dichte und Steifigkeit. Faserverstärkte Kunststoffe hingegen bieten wiederum eine vorteilhafte Kombination aus niedriger Dichte und hoher Steifigkeit.

Die Notwendigkeit der Kombination verschiedener Werkstoffgruppen resultiert aus dem Bedarf, Materialien beanspruchungsgerecht einzusetzen und eine hohe Wirtschaftlichkeit vor allem beim Großserienanspruch zu realisieren.

Diese Verknüpfung unterschiedlicher Materialien bzw. artverschiedener Werkstoffe bedingt aber auch die gleichzeitige Entstehung von Grenzflächen. Diese sind u.a. entscheidend für den Erfüllungsgrad der gewünschten Verbundeigenschaften, da die Grenzfläche die Lastübertragung zwischen den Verbundpartnern gewährleistet.

Vor diesem Hintergrund kommt der Grenzflächenbetrachtung eine hohe Bedeutung zu und ist Anlass des Workshops „Grenzflächen im hybriden Leichtbau“ der Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen in Kooperation mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) und der Open Hybrid LabFactory (OHLF).

Zu den referierenden Experten des Workshops zählen u.a.

Fachbeiträge folgender Referenten (Auszug) bestimmen das Programm des Workshops:

  • In Anfrage: Dr. Andreas Gebauer-Teichmann / Dr. Heike Walter / Nils Brücker / Marc Adam (Volkswagen AG) -
    "Grenzflächen – Vom Atom zum hybriden Bauteil"
  • Dr. Rüdiger Brockmann (TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH) - "Laserverfahren zum Fügen von Metall mit Kunststoff"
  • Prof. Klaus Dilger (TU Braunschweig) -
    "Haftung und Haftungsverbesserung bei durch wärmegestütztem Pressgefügen hergestellten PA6-Stahlverbindungen"
  • Dr. Stefan Dieckhoff (Fraunhofer IFAM) -
    "Grenzflächen in Multimaterialsystemen"
  • Dr. Klaus Jansen (Thomas Technik+Innovation GmbH & Co. KG) -
    "Interne Trennmittel in dynamischen Prozessen"

Entscheider und Anwender sind herzlich eingeladen, sich mit Fachexperten über aktuelle Themen und Bedarfe auszutauschen.

Abschließend erhalten die Teilnehmer bei einer Besichtigung des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF) exklusive Einblicke in die Zukunft der nachhaltigen Mobilität.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des NMN e. V. und des OHLF e. V. kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 80,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldeschluss für den Workshop ist der 10.07.2015.

Nähere Informationen zur Anmeldung sowie das Programm finden Sie hier.

Workshop "Grenzflächen im hybriden Leichtbau"
Mittwoch, 16. Juli 2015 (10:00 - 15:00 Uhr)

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Workshop "Forschung meets KMU - Analytik und Tribologische Kontakt-Systeme“, 24. Juni 2015, Dortmund

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

Im Rahmen der Workshopreihe „Forschung meets KMU“ stehen am 24. Juni 2015 in Dortmund, analytische Methoden und Techniken für tribologische Kontakt-Systeme im Fokus.

Erstmals findet ein Workshop der Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen (NMN) in der Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST am Dortmunder Oberflächen Centrum DOC (Nordrhein-Westfalen) statt. Dies geschieht in enger Kooperation mit der Gründungsinitiative für ein wiss.-techn. Netzwerk Analytische Tribologie, welche sich interdisziplinäre analytische Lösungsstrategien für tribologische Fragestellungen zum Ziel gesetzt hat.

In den Bereichen Maschinenbau, in der Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie, der Medizintechnik und der Luft- und Raumfahrt spielen tribologische Fragestellungen eine herausragende Rolle, da mit innovativen tribologischen Kontaktsystemen Reibung optimiert und Verschleiß sowie Nutzungsausfall wirksam reduziert werden und in der Folge Kosten eingespart werden können.

Der Workshop verfolgt das Ziel, vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bei der Lösung von Fragestellungen zur Optimierung von Reibung, Schmierung und Verschleiß zu unterstützen. Hierzu wird eine interdisziplinäre Zusammenarbeit angestrebt, um aktuelles Wissen in den Bereichen Analytik, Analytische Tribologie, funktionalisierte Oberflächen, Surface Engineering, Schichttechnologien und dazu gehörige Zwischenstoff- bzw. Schmierstoffsysteme für tribologische Kontakt-Systeme zu vermitteln.

Zu den Voraussetzungen für neue & gezielte Entwicklungen und Optimierungen von entsprechenden Produkten und Technologien zählt u. a. die bessere Kenntnis von Wechselwirkungsmechanismen in den Kontaktbereichen tribologischer Systeme. Dafür ist der Einsatz von analytischen Methoden zu Charakterisierung der Oberflächenzustände, der chemischen und physikalischen Wechselwirkungsprozesse und der zeitlichen Veränderungen der Systemzustände während der Nutzungsdauer unerlässlich.
Zu den referierenden Experten des Workshops zählen u.a.

Fachbeiträge folgender Referenten (Auszug) bestimmen das Programm des Technologietages:

  • Dr. Georg Wiora (NanoFocus AG) - „Schnelle und produktionsnahe optische Oberflächenmessung - Grundlagen und Anwendungen in der Industrie“
  • Dr. Jan-Mels Brandt (Schaeffler Technologies AG) - „Nanotechnologie in Großserie zur weltweiten Ressourcenschonung“
  • Dr. Kirsten Schiffmann (Fraunhofer IST) - „Analyse- und Prüfverfahren für tribologische Schichten – Methoden und Beispiele aus der Praxis“

Darüber hinaus bestimmen Fachvorträge von Dr. Dominik Paulkowski, Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und Herrn Hanno Paschke, Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST sowie eine Diskussionsrunde zu Projektansätzen im Bereich der Analytischen Tribologie das Programm.
Im Rahmen der Mittagspause haben die Teilnehmer die Möglichkeit, entweder die analytischen Arbeitsbereiche der Fraunhofer-Projektgruppe im DOC (Halle 2), oder die analytischen Teilbereiche der ThyssenKrupp Steel AG (Metallografie, Oberflächenanalyse, Korrosionsprüfung & Elektrochemie) zu besichtigen.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des NMN e. V. sowie für Teilnehmer an der Gründungsinitiative des Netzwerkes für Analytische Tribologie kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 80,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung kann ab sofort formlos über den unten stehenden Kontakt erfolgen.
Anmeldeschluss für den Workshop ist der 19.06.2015.

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

Workshop "Foschung meets KMU - Analytik und Tribologische-Kontaktsysteme"
Mittwoch, 24. Juni 2015 (10:00 - 16:00 Uhr)

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Technologietag „Neue Strukturierungstechnologien für Dünngläser“, 28. Mai 2015, Grünenplan

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier

Die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen veranstaltet gemeinsam mit der SCHOTT AG in Grünenplan einen Technologietag zum Thema "Dünnglas als Substrat zur Strukturierung und Beschichtung".

Glas hat sich als inertes Material seit Jahrhunderten bewährt. Insbesondere seit der Erfindung des Borosilikat-glases durch Otto Schott bietet es sich z. B. hervorragend als chemisch/biologisch beständige Grenzfläche für Sensoren in der Biotechnologie und Elektronik an.

Darüber hinaus lassen sich die Oberflächeneigenschaften von Glas gezielt beeinflussen und damit diesen Werkstoff in Bezug auf physikalische Effekte wie z. B. Hydrophobizität, Biokompatibilität, usw. maßschneidern.

Glas besitzt vielfältige Eigenschaften. Aufgrund seiner niedrigen Gas- und Wasserpermeation eignet es sich exzellent für hermetisch gekapselte Bauelemente wie Sensoren in der Halbleiter- und Biotechnologie. Die hohe optische Transparenz und Oberflächengüte von Glas erlaubt zudem die Verkapselung von Bauelementen mit Optischen Detektoren. Das Material erlaubt eine vielfältige Strukturierung: vom mm-Bereich mit mechanischer Bearbeitung bis hin zu mikrostrukturierten Wafern.
Je nach Anforderung kann SCHOTT eine Reihe von Oberflächen- und Materialbearbeitungsprozessen anbieten: Von hochpräzisen Kapillaren in Sandstrahltechnik über hochgenaue Geometrien in Ultraschall-Läpptechnik bis hin zu feinsten Durchführungen in Dünnstgläsern durch Laserstrukturierung finden sich Gläser von SCHOTT schon heute in einer Vielzahl von Geräten und Anwendungen der Sensorik und Biotechnologie.

Insgesamt eröffnet die Mikrostrukturierung des Materials Glas umfangreiche Möglichkeiten für neue Anwendungen, die im Rahmen des Technologietages zum Thema „Neue Strukturierungstechnologien für Dünngläser“ im intensiven Dialog innerhalb des Netzwerks diskutiert werden sollen.

Fachbeiträge folgender Referenten (Auszug) bestimmen das Programm des Technologietages:

  • Prof. Dr. Andreas Dietzel (Technische Universität Braunschweig) – „Mikrofluidische Systeme – Ist Glas der bessere Werkstoff?“
  • Dr. Roman Ostholt (LPKF – Laser & Electronics) – „Hochgeschwindigkeitsverfahren zur Herstellung von Blind und Through Vias in Dünnstglas für 2,5D Packaging Anwendungen“
  • Dr. Thomas Rainer (Boraident GmbH) / Dr. Jürgen Ihlemann (Laser-Laboratorium Göttingen e.V.) – „UV-Laserbearbeitung von Glas: Mikrooptische Strukturen und Diffraktive Markierung


Die Veranstaltung findet bei der SCHOTT AG in Grünenplan am 28. Mai 2015 von 10:00 - 16:00 Uhr statt. Entscheider, Anwender und Forscher sind herzlich eingeladen, sich mit Fachexperten über aktuelle Themen und Bedarfe zu Applikationen der Mikrofluidik, Sensorik und verschiedener Bearbeitungstechnologien auszutauschen. In einer abschließenden Diskussionsrunde werden Projektansätze im Bereich der Strukturierungstechnologien für Dünngläser identifiziert, um innovative Lösungsansätze zu erarbeiten.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des NMN e. V. kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 80,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung kann ab sofort formlos über den unten stehenden Kontakt erfolgen.
Anmeldeschluss für den Workshop ist der 21.05.2015.

Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie hier.

Technologietag "Dünnglas als Substrat zur Strukturierung und Beschichtung"
Donnerstag, 28. Mai 2015

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Flyer - Technologietage und Arbeitskreise (2010 - 2014)

2014

  • "Forschung meets KMU –Funktionalisierte Oberflächen in Mikrosystemen"
  • "Nanostrukturierte Kompositmaterialien"
  • "Analytik und Tribologische Kontaktsysteme"
  • "Magnetokalorische Kältetechnik"
  • "Antimikrobielle Werkstoffe – vom Material zum Markt"

2013

  • "Herstellung und Anwendung nano-/mikrofunktionalisierter Materlialien"
  • "Forschung meets KMU - Oberflächen- /Lackiertechniken"
  • "Rohstoff- und Materialeffizienz"
  • "Effizienz in der Produktion – Windkraft"
  • "Forschung meets KMU - Oberflächen- und Dünnschichttechnik"

2012

  • "Magnesium-Recycling / Magnesium-Schutztechnik"
  • "Wolle, Flachs & Co. - Naturfasern und Ihre Vielseitigkeit"
  • "Neue Produkte und Technologien revolutionieren die MEMS-Welt"
  • "Leichtbau für Elektromobilität"

2011

  • "Verantwortungsvoller Umgang mit Nanomaterialien"
  • "Innovative Isolationsmaterialien für die Bauwirtschaft"
  • "Serienfertigung von CFK-Strukturen"
  • "Antibakterielle Kupferwerkstoffe"

2010

  • "Neue Nanomaterialien in der Medizin"
  • "Funktionsintegrierter Leichtbau"
  • "Nanoanalytik"
  • "Potenziale und zukünftige Anwendungsmöglichkeiten von Dünnglas"