Die Leitthemen: Leichtbau

Intelligente Leichtbausysteme besitzen in nahezu allen Industriebranchen immense Bedeutung. Inzwischen finden intelligente und leichte Werkstoffe nicht nur in der Luft- und Raumfahrtindustrie Anwendung, sondern halten darüber hinaus in der Verkehrs- und Automobilindustrie, Sport- und Freizeitbranche sowie der Bauindustrie Einzug.

Dies vor allem mit Blick auf Ressourcen- und Energieeffizienz sowie auf Funktions- und Leistungsoptimierungen künftiger Produktanwendungen. Der NMN e.V. konzentriert sich hier insbesondere auf metallische Werkstoffsysteme sowie auf Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.

Prof. Dr. Peter Horst
Technische Universität Braunschweig
Institut für Flugzeugbau und Leichtbau
Vertreter Wissenschaft
 
Dr. Andreas Gebauer-Teichmann
Volkswagen AG, Wolfsburg
Vertreter Wirtschaft
 

 

REHAU mit neuem Werkstoff für die Luftfahrtindustrie

08.07.2010: Der Polymerspezialist REHAU mit Niederlassung in Hamburg hat einen neuen Werkstoff für die Luftfahrtindustrie entwickelt.

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Geschäftsstelle, Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e.V.

Adaptive Schwingungstilger für den Leichtbau

22.06.2010: Im Leichtbau nimmt die Schwinganfälligkeit bei Verwendung leichter Massen zu. Schwingungskontrollen mit außen an die Struktur applizierten Feder-Masse-Dämpfersystemen - beispielsweise adaptive Tilger oder in die Struktur integrierte Lagersysteme - helfen, störende und oft schädigende Schwingungen frühzeitig zu erkennen und zu mindern. Auf der Hannover-Messe zeigt das Fraunhofer LBF die Wirkungen adaptiver Tilger am Beispiel eines Klimaanlagenkompressors einer Straßenbahn.

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Geschäftsstelle, Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e.V.

HEPHAISTOS - Innovative Materialien für Sportwagen, Flugzeuge und Raumfahrt

08.03.2010: Kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe werden wegen ihres hohen Leichtbaupotenzials zunehmend in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie im Fahrzeugbau eingesetzt. Mit dem im KIT entwickelten Mikrowellensystem HEPHAISTOS steht dafür ein energieeffizientes neuartiges Härteverfahren zur Verfügung. Im Rahmen eines vierjährigen vom BMBF geförderten Verbundprojektes mit weltweiten Partnern wurde das Verfahren nun erstmals in einer industriellen Versuchsanlage eingesetzt. Die Großanlage wurde soeben bei der Firma GKN Aerospace in München in Betrieb genommen.

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Geschäftsstelle, Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e.V.

Carbon-Nanotubes senken den thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Metallen

21.05.2009: Elektrische Geräte enthalten oft Komponenten, die aus Materialien mit verschiedenen thermischen Ausdehnungskoeffizienten (CTE) bestehen. Wenn diese Geräte unter extremen Temperaturen arbeiten oder wenn Wärme während des Betriebs erzeugt wird, führt dies meist durch Überhitzung zu Schäden. Die Senkung der thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Metallen durch die Zugabe von Carbon-Nanotubes (CNT) soll in Zukunft Abhilfe schaffen.

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Andreas Baar, Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e.V.

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