nanoworkshop 2007
Nano erobert neue Marktchancen – technischer Fortschritt für Jedermann greifbar
Am 06. und 07. November informierten sich über 100 Teilnehmer auf dem nanoworkshop in Clausthal über die aktuellsten Entwicklungsperspektiven und Marktchancen der Nanotechnologie.Dabei standen insbesondere innovative Materialschichten und -verbünde, so genannte Composites, im Vordergrund. Im erstmals ausgetragenen Wettbewerb „Nano im Bild“ wurde ein Foto prämiert, das Ästhetik und Hochtechnologie der Zukunft mit einander verbindet.
Das zweitägige Event der „Nano-Szene“ Niedersachsens gewinnt zunehmend überregionale Bedeutung. So stammte erstmals rund ein Drittel der Fachreferenten aus dem übrigen Bundesgebiet.
Der Schwerpunkt der dabei präsentierten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse lag klar auf den innovativen Anwendungsgebieten der Nanotechnologie.
Aus dem nahezu unerschöpflichen Potenzial dieser Querschnittstechnologie im Wachstumsstadium zeichnete sich auf dem nanoworkshop 2007 ein breites Anwendungspektrum beispielsweise in der Medizintechnik ab. Nanoskopisch feine Oberflächenstrukturen und ultradünne Schichten geben Werkstoffen und Produkten bis vor kurzem undenkbare Eigenschaften, beispielsweise in der Sensorik.
Durch gezielte Beimengung von Nanopartikeln und Nanostrukturen zu Verbundwerkstoffen können konstruktive Eigenschaften verbessert und Produktionsprozesse optimiert werden. So entstehen neue, wirtschaftliche Perspektiven für bislang nur äußerst kostenintensiv herstellbare Werkstoffe. Damit kann die Nanotechnologie u.a. einen wesentlichen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum sparsamen Umgang mit Energie leisten.
Im Rahmen der abschließenden Preisverleihung des Fotowettbewerbs „Nano im Bild“ hielt Prof. (em.) Dr.-Ing. Michael F. Jischa von der TU Clausthal einen beachteten Gastvortrag. In seinen „Gedanken zur Wahrnehmung von Materialien“ zeigte er auf humorige Art die Entwicklung von Materialien und das
Spannungsfeld zwischen Kunst und Wissenschaft aus geschichtlicher Sichtweise auf. Mit dem beeindruckenden Siegerfoto gelang es zudem, modernste Technologien jenseits der Wahrnehmbarkeitsgrenze einer breiten Öffentlichkeit greifbar zu machen.
Als Preis erhielt der Gewinner, die Firma Sympatec GmbH Partikel Technik aus Clausthal Zellerfeld, eine A4-Anzeigen-Seite im Wert von rund 4.000 € in der Fachzeitschrift „Automotive Materials“ oder „Composite Materials“ des Giesel Verlags. Auch auf die hinter dem Foto steckende Technologiekompetenz stolz, nahm der Sympatec-Geschäftsführer Dr. Röthele, die Ehrung entgegen.
Im Rahmenprogramm des nanoworkshops lud zudem die interaktive Präsentation des VDI, „Nanoreisen“ zum Verständnis einer Welt „jenseits von klein“ ein.
Den Programmflyer, das Siegerfoto des Wettbewerbs und weitere Pressefotos finden Sie nachstehend zum Download: |










