Wachstumsregion Ems-Achse e.V.

Überlegungen zur Ems-Achse gehen bereits auf Anfang der 90er Jahre zurück. Am 4. August 1995 schließlich verständigten sich auf Schloß Clemenswerth die Gebietskörperschaften Ostfrieslands und des Emslandes, die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg sowie die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland mit der Ostfriesisch Emsländischen Erklärung auf eine gemeinsame Zielrichtung. Man wollte den Forderungen um Aufnahme in das Transeuropäische Verkehrsnetz Nachdruck verleihen, auf die Potentiale der Ems-Achse hinweisen und sich für einen raschen Ausbau und damit eine weitere Stärkung dieser Wirtschafts- und Verkehrsachse im europäischen Maßstab einsetzen.

Ausdrücklich begrüßte man das erklärte Ziel der Europäischen Union, durch den Ausbau des transeuropäischen Verkehrsnetzes die städtischen Ballungsgebiete mit den Regionen der Gemeinschaft einschließlich der Inseln und Randgebiete zu verbinden und den verkehrsmäßig nicht hinreichend erschlossenen ländlichen Raum besser einzubinden.

Aus diesem Grund erhebt die Region Emsland-Ostfriesland in voller Übereinstimmung mit den Zielen der europäischen Verkehrspolitik mit dieser Erklärung die gemeinsame Forderung, die Ems-Achse als eigenständige Wirtschafts- und Verkehrsachse innerhalb des transeuropäischen Verkehrsnetzes zu bestimmen und auszubauen.


Film: Was ist eigentlich die Ems-Achse?