Inhalte des Projektes "NANOKOMP"

Nanopartikel und Nanokomposite

Die Eigenschaften von Nanokompositen hängen stark von der Verteilung und der Einbindung der Nanopartikel in ihre umgebende Polymermatrix ab. Da dies von der Wechselwirkung zwischen den Partikeln und ihrer Umgebung abhängt, ist eine genaue Untersuchung der entsprechenden Grenzflächen notwendig, um Vorhersagen über die Eigenschaften der resultierenden Produkte zu treffen. [weiter]


Strukturen und Beschichtungen

Die Herstellung von Kompositmaterialien aus Kunststoffen und einer zweiten, partikulären Phase ist bereits seit Jahrzehnten gängige Praxis in der Polymerindustrie. In der Vergangenheit wurden vor allem Partikel im Mikrometerbereich genutzt. In jüngerer Zeit eröffnet die Verwendung von Nanopartikeln ein neues Feld innovativer Materialien. Sie lässt neue Anwendungen im Bereich von Beschichtungen und der Fertigung tragender Bauteile zu. Die Integration von Nanopartikeln in die Polymermatrix stellt allerdings in vielen Fällen neue Herausforderung an den Dispergierprozess. [weiter]

 


Kleben und Mechanisches Fügen

Im Rahmen des Projekts „NanoKomp“ finden Forschungsanstrengungen auf dem Gebiet der Modifikation von Klebstoffen durch Nanopartikel statt. Insbesondere das Potenzial der elektrischen Leitfähigkeit in strukturellen Klebungen sowie die Optimierung der Betriebsfestigkeit geklebter Fügestellen liegen im Fokus dieser Untersuchungen. [weiter]


Faserverbundleichtbau und Adaptronik

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschäftigt sich im Rahmen des Projektes NanoKomp mit nanopartikelverstärkten Faserkunststoffverbunden. Am Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik stehen dabei die thermischen und mechanischen Materialeigenschaften, sowie die Fertigung von Bauteilen im Vordergrund. Im Besonderen wird die Auswirkung der Nanokonditionierung auf den Harzschwund in unterschiedlichen Skalenebenen untersucht. [weiter]


Photokatalyse und Nanotechnologien

Die Arbeitsgruppe Bahnemann untersucht seit mehr als zwanzig Jahren grundsätzliche Fragen der Photokatalyse. Einen wesentlichen Arbeitsschwerpunkt zum Mechanismus der Photokatalyse bildeten dabei die Herstellung und Charakterisierung transparenter, photokatalytisch aktiver Schichten auf Glas und polymeren Substraten. [weiter]


Screening-System von Nanopartikeln

Der Anwendungsbereich der Nanotechnologie hat sich in den letzten Jahren deutlich vergrößert, wobei das Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt derzeit nicht hinreichend geklärt wurde und einheitliche Richtlinien für das Testverfahren fehlen. Da sich beim Umgang mit Nanomaterialien Nanopartikel von den Oberflächen lösen können, sind Aufnahme- und Transportvorgänge sowie die Wirkung der Nanopartikel auf zellulärer Ebene im menschlichen Organismus zu analysieren. [weiter]


Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik

Die Projektgruppe, die am Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik der TU Clausthal vertreten ist, beschäftigt sich mit der Charakterisierung der nanopartikelgefüllten Harzsysteme. Die Aufgaben umfassen die Rheologie und Reaktionskinetik, Simulation der Reaktionskinetik, Fließverhalten und -simulation von nanopartikelgefüllten Harzsystemen. [weiter]


Anorganische Chemie

Die AG Binnewies ist im Rahmen des Innovationsverbundes „NANOKOMP –Nanostrukturierte Kompositmaterialien – von der Entwicklung in die Produktion und Anwendung“ im Arbeitskreis Beschichtungen tätig. Neben der Herstellung und Charakterisierung photokatalytisch aktiver Brookit-Beschichtungen in Zusammenarbeit mit der AG Bahnemann werden in der AG Binnewies anorganische Partikel für verschiedene Anwendungen funktionalisiert. Die funktionalisierten Partikel werden in anderen Teilbereichen des Projektes weiterverarbeitet. [weiter]