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Im Rahmen des Innovationsverbundes "nanokomp" sollen Kompetenzen entlang der Prozesskette von den Nanopartikeln bis zum fertigen Produkt mit niedersächsischen Firmen zusammengeführt und gebündelt werden.

Zudem soll ein „Werkzeugkasten“ von Methoden und Technologien zu den Aufgabenstellungen Funktionalisierung (unter anderem Auswahl der funktionalen Gruppen), Formulierung (unter anderem Dispergierung) und Verarbeitung (unter anderem Beschichtung und Formgebung) zunächst zusammengestellt und bewertet sowie anschließend weiter entwickelt werden.

Der „Werkzeugkasten“ soll anschließend den niedersächsischen Unternehmen für die produktionstechnische Umsetzung zur Verfügung stehen. Hierzu gehören verfahrenstechnische Produktionsmethoden genauso wie entsprechende Mess- und Charakterisierungsmethoden für Nanosuspensionen (z.B. rheologische Messungen) und die nanopartikulären Endprodukte. Die Erarbeitung des „Werkzeugkastens“ erfordert eine Vernetzung von Forschungseinrichtungen aus den Naturwissenschaften, Verfahrenstechnik, Materialwissenschaften und der Produktionstechnik mit den niedersächsischen Firmen, die auf diesem Gebiet arbeiten.

Die Kompetenzen liegen an der Niedersächsischen Technischen Hochschule, d.h. an den drei Niedersächsischen Technischen Hochschulen in Braunschweig, Clausthal sowie Hannover, aber auch an den Großforschungseinrichtungen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt vor. Die meisten Institute sind Mitglied der Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen, die eine wesentliche Funktion bei der Vernetzung von Industrie und Wissenschaft übernehmen soll.


Projektleitung

Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade
TU Braunschweig - Institut für Partikeltechnik (iPAT)

Das Institut für Partikeltechnik beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit ausgewählten Gebieten der Mechanischen Verfahrenstechnik und insbesondere der Partikeltechnik, wobei die Partikel-Partikel-Wechselwirkungen und die Steuerung der Grenzflächen einen wichtigen Platz einnehmen.

Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf folgende sechs Schwerpunkte, die in den gleichnamigen Arbeitsgruppen bearbeitet werden Zerkleinern, Dispergieren und Beschichten, Nanopartikel und Nanokomposite, Batterieverfahrenstechnik, Schüttgüter und granulare Medien sowie Bio- und Pharmapartikeltechnik.


Arbeitsgruppen des Innovationsverbundes

Im Einzelnen arbeiten nachfolgende Arbeitsgruppen in diesem Innovationsverbund interdisziplinär zusammen.