22. April 2015

Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies besucht die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen (NMN)

Schwerpunkt der Präsentation auf der Hannover Messe 2015 ist die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern.

Minister Olaf Lies begrüßt auf dem Stand des NMN e.V. Frau Yuko Akabane von TDC Corporation aus Japan

Am Dienstag den 14. April besuchte der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, die Landesinitiative NMN und ausgewählte Unternehmen auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand „Energie und (Elektro-) Mobilität aus Niedersachsen“ (Halle 27, Stand E50) auf der Hannover Messe.

So zeigte beispielsweise die TIE GmbH aktuelle Ergebnisse und Produkte aus dem Bereich der Carbon Nanohorns (kegelförmige Graphenstrukturen) und darüber hinaus Carbon Nanoyarns (gesponnene Endlosfasern aus Carbon Nanotubes), welche durch deren japanischen Kooperationspartner Okayama University zur Verfügung gestellt wurden.

Ein weiterer Ausdruck der internationalen Kooperation ist der Besuch von der Unternehmensführung der TDC Corporation aus Japan, zu der auf der Nanotech 2015 der Kontakt zu NMN entstand. TDC ist in der Lage, Oberflächen und Werkstücke mit extremer Präzision im Submikrometerbereich zu fertigen. TDC beabsichtigt die Kooperation mit niedersächsischen Unternehmen zu vertiefen.

Darüber hinaus plant die Nanofocus Materialtechnik GmbH aus Oldenburg eine internationale Kooperation mit Unternehmen aus den Niederlanden im Bereich der Brennstoffzellentechnologie  aufzubauen. Dies im Rahmen eines Interregprojekts, das zurzeit mit Unterstützung der Landesinitiative NMN beantragt wird.

Weitere Highlights auf dem Stand der LI NMN waren funktionale Lacke der GXC Coatings GmbH auf Basis von Nanotechnologie für den Automobilbereich. Durch innovative Eigenentwicklungen von Lacken für die Bereiche Antibeschlag (Antifog), Kratzfest (Anti-Scratch) und Selbstreinigung (Self-cleaning, easy-to-clean) bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen und beschichtete Bauteile für alle gängigen Substrate und Einsatzbereiche.

Die SCHOTT AG veranschaulichte auf einem Roll-to-Roll-Demonstrator, wie flexibel ultradünnes Glas verarbeitet werden kann. Für flexible Displays, OLEDs und organische Photovoltaik werden bisher vor allem beschichtete Polymere genutzt, da sie dünn, leicht und flexibel sind. Im Gegensatz zu diesen Polymeren bietet Glas jedoch deutlich bessere Barriereeigenschaften, die für viele organische Elektronikbauteile, wie zum Beispiel Sensoren essentiell sind.

 

Pressekontakt

Jan Gerrit Fölsing

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